7. Mai 2019

RWTH Offline

Ein Tool, um RWTHonline übersichtlicher zu gestalten

RWTH Offline

von Dilara Bozkurt

Im Wintersemester 18/19 wurde die neue Plattform RWTHonline erstmalig eingeführt. Ein Semester später folgt die Abschaffung der Lernplattform L2P und die Einführung von RWTHmoodle. Und wie wir Studentierende selbst bemerkt haben, ist eine digitale Umstellung nicht so einfach wie man denkt. Als Valentin, Informatikstudent der RWTH, sich letztes Wintersemester für seine Lehrveranstaltungen anmelden wollte, verzweifelte er an der Unübersichtlichkeit der neuen Plattform RWTHonline. Kurzerhand baute er ein Tool, mit dem er in erster Linie für seinen eigenen Studiengang Informatik eine einfache Übersicht der zu wählenden Kurse erstellte.

„RWTHoffline“, angelehnt an den Namen der neuen Anmeldeplattform „RWTHonline“, nennt er ironischerweise seinen „Crawler“, ein Programm, das selbständig das Internet nach mehr Daten durchsucht und mittlerweile mehr als 30 Studiengänge erfasst. Für die Programmierung hat Valentin zwei Wochen gebraucht, die Idee für das Tool hatte er jedoch schon letztes Wintersemester, als RWTHonline das erste Mal eingeführt wurde. Doch wie funktioniert RWTHoffline? Valentin möchte den Studierenden eine Übersicht anbieten, die stark an die alte Plattform Campus Office erinnert. „RWTHoffline zieht sich die Daten von RWTHonline und baut eine einfache Liste. Statt Hierachieknoten wird eine Liste dargestellt, die eine einfache Übersicht bietet. So wie wir sie noch von Campus Office kennen“, sagt Valentin.

Bevor Valentin das Tool online stellte, kontaktierte er Verantwortliche vom ServiceDesk für die neue Plattform, um aus der Sicht des Studendierenden , über die Probleme von RWTHonline zu sprechen. Er schrieb sogar einen Brief an den Rektor, um mehr Aufmerksamkeit für das Problem der Unübersichtlichkeit von RWTHonline zu gewinnen. Dabei sieht er die Hauptschwierigkeit darin, die Knoten besser aufzubereiten und ihnen besser zu folgen. Dieses Problem möchte Valentin mit seinem Tool überwinden.

Allerdings weist RWTHoffline an einigen Stellen noch Lücken auf, da es bei mehr Studiengängen länger dauert, die Daten abzugreifen. Valentins Ziel ist es, die Liste so einfach, klein und verständlich wie möglich zu halten, weshalb er vieles zusammenfasst. Zurzeit bekommt Valentin noch wenig Rückmeldung, doch seine Freunde seien begeistert.

Mittlerweile enthält RWTHoffline nicht nur technische und naturwissenschaftliche Studiengänge, sondern auch Studiengänge aus der philosophischen Fakultät, wie Literatur- und Sprachwissenschaft.

Link zum Angebot: rwthoffline.de