Kurz Notiert 168

Ausgabe 168 Mai 23, 2019

RWTH verleiht Lehrpreise

Prorektor Aloys Krieg hatte auch in diesem Semester wieder die Aufgabe, herausragende Leistungen in der Lehre mit einem Preis zu würdigen. Der Lehrpreis 2018 in der Kategorie „Dozentin des Jahres“ ging an Professor Christina Büsing, Juniorprofessorin für Robuste Planung, die aufgrund ihrer Betreuungsintensität und moderner, Technik-unterstützter Lehrkonzepte nominiert worden war. In der zweiten Kategorie, „Projekt des Jahres“, erhielten Professor Matthias Wessling, Ilka Rose, Dana Kaubitzsch und Daniel Bell die mit einem Preisgeld verbundene Auszeichnung für ihr Projekt „Angewandte Produktentwicklung in der Verfahrenstechnik“.

Kühlsystem made in Aachen für die ISS

Auf der Internationalen Raumstation soll ein neues Kühlsystem für das Alpha-Magnet-Spektrometer-Experiment installiert werden. Bei dem Experiment handelt es sich um Teilchendetektoren zur Untersuchung kosmischer Strahlung, das neue Kühlaggregat wurde drei Jahre lang am Physikalischen Institut der RWTH entwickelt. Nun werden die Vorbereitungen zur Installation getroffen und die Astronauten auf den Einsatz vorbereitet. Christopher Cassidy und drei weitere Astronauten des Installationsteams trainieren zurzeit mithilfe einer Virtual Reality Simulation die nicht ungefährliche Operation, bei der das neue Kühlsystem in fünf Außeneinsätzen montiert werden wird.

RWTH-Professorin wird Mitglied der NRW-Akademie

Die RWTH-Professorin Gabriele Gramelsberger, Inhaberin des Lehrstuhls für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie, wird in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen. Neben ihr hat die Akademie noch zwölf weitere Mitglieder aufgenommen. Sie erhielt ihre Aufnahmeurkunde im Rahmen der Jahresfeier vom Akademiepräsidenten Professor Wolfgang Löwer. Mit der Aufnahme würdigt die Akademie Gramelsbergers herausragende wissenschaftliche Arbeit.

Pflanzen halten die Luft an

Ein internationales Team von Forschenden der RWTH, der Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa, der Universität Kopenhagen sowie der Universität Heidelberg haben nachgewiesen, dass eine niedrige Sauerstoffkonzentrationen nicht ausschließlich eine Belastung für Pflanzen sei. Denn die Konzentration sei nur eine Bedingung für die Regulation des Wachstums. Bei niedriger Konzentration kann das Protein ZPR2, das für Zellwachstum und -differenzierung zuständig ist, stabiler werden. Diese Entdeckung verbessert das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Umweltbedingungen.


Mitarbeit: Dilara Bozkurt