16. Januar 2019

Fünf gute Vorsätze für das Studium, die man eh nicht einhält

Der Jahreswechsel markiert zwar noch nicht das Ende des Semesters, doch allmählich rücken die Prüfungen in sichtbare Nähe. Also: Bühne frei für fünf gute Vorsätze, an denen so gut wie jeder von uns schon einmal gescheitert ist.

Fünf gute Vorsätze für das Studium, die man eh nicht einhält

Nutze den Tag... oder vielleicht doch lieber morgen? (Foto: Jana Hermans)

von Jana Hermans


Der Jahreswechsel markiert zwar noch nicht das Ende des Semesters, doch allmählich rücken die Prüfungen in sichtbare Nähe. Mit ihnen schleicht sich eine dezente Panik ein. Der Zeitpunkt zum Sinneswandel scheint passender denn je. Also heiße es: Bühne frei für fünf gute Vorsätze, an denen so gut wie jeder von uns schon einmal gescheitert ist.

1. Die perfekte Study-Life-Balance finden

Die ideale Study-Life-Balance zu finden, ist nicht schwer, zumindest solange es nicht allzu viel zu balancieren gibt. Mit etwas Pech sitzt du in einem Dutzend Veranstaltungen, hetzt von Raum zu Raum und knabberst dabei ein altbackenes Bäckerbrötchen. Dann sind da noch Familie, Freunde, Partner und Interessen. Sie geben keine Creditpoints, aber dem Leben seinen Mehrwert. Der Nebenjob verschlingt Unmengen an Zeit, um den Magen zu füllen. Irgendwann werden Kino und Kolloquium kollidieren. Wie diese Wahl ausgehen wird, das wissen wir beide.

2. Am Ball bleiben

Die Wissenslücken des vergangenen Jahres hast du in den Weihnachtsferien (nicht) geschlossen und beschließt, dieses Jahr am Ball zu bleiben. Idealerweise nimmst du dir vor, alle Aufgaben direkt in Angriff zu nehmen. In der ersten Woche scheinst du noch Schritt zu halten, doch bald wird dich die Realität einholen. Diese sieht meist so aus, dass der Stoff der anstehenden Vorlesungen noch schnell in der Nacht davor eingetrichtert wird.

3. Realistisches Zeitmanagement

Gut Ding will Weile haben. Die Bedeutung dieser Redensart ist dir spätestens dann klargeworden, als du eine Seminararbeit innerhalb einer Woche schaffen wolltest. Letztendlich lief es auf zwei Tage hinaus, es kommt halt immer was dazwischen. Das soll dir dieses Semester nicht noch einmal passieren, diesmal planst du wirklich ausreichend Bearbeitungszeit ein! Mit etwas Glück läuft es dann diesmal auf drei Tage hinaus.

4. Konzentrierter lernen

Hat man einmal mit etwas begonnen, dann sollte man es auch – oh, wo kommt nur der ganze Staub her? Die Wohnung müsste auch mal wieder geputzt werden. All das ist der nahenden Prüfung herzlich egal. Das einzig Bedeutsame sollten jetzt die Bücher auf dem Tisch sein: Hinsetzen, konzentrieren und lernen… aber vorher vielleicht noch schnell einen Kaffee kochen.

5. Nichts mehr aufschieben

Unmittelbar daran knüpft auch der letzte zum Scheitern verurteilte Vorsatz an, dem ewigen Aufschieben unliebsamer Arbeiten endlich den Kampf anzusagen. Früher oder später lockt das Leben fort vom Lernstoff. Man sollte ja nicht auf Morgen verschieben, was auch auf Übermorgen verschoben werden kann.